Künstliche Intelligenz
Werkzeuge für die KI
Ein Sprachmodell kann lesen und schreiben. Alles andere muss ihm jemand hinlegen.
Stellen Sie sich einen neuen Mitarbeiter vor, der jede Frage versteht und gut formuliert. Er hat nur keinen Schlüssel, keinen Zugang zu Ihren Programmen und Ihren Artikelstamm noch nie gesehen. Fragen Sie ihn nach dem Bestand einer Artikelnummer, bekommen Sie eine gut formulierte Antwort — geraten.
Genau so ist ein Sprachmodell. Es nimmt Text entgegen und gibt Text aus. Es kann nichts nachschlagen, nichts öffnen, nichts eintragen. Nicht weil es zu einfach gebaut wäre, sondern weil ihn niemand hineingelassen hat.
Damit es etwas kann, braucht es Werkzeuge: einzelne Funktionen, die es aufrufen darf. Die baut kein Modell selbst. Die baut jemand, der Ihre Systeme kennt.
Kurz gefragt?
Sagen Sie uns, woran eine KI bei Ihnen scheitert — meist fehlt ihr nur der Zugriff.
Montag bis Freitag
8:00–17:00 Uhr
Was das ist
Ein Werkzeug ist eine einzelne Auskunft oder Handlung
Nichts Großes. Jedes Werkzeug tut genau eine Sache, und das Modell entscheidet, wann es sie braucht:
Erst mit solchen Werkzeugen wird aus „schreibt schöne Texte“ etwas, das in Ihrem Betrieb arbeitet.
Die eigentliche Arbeit
Ein Modell benutzt ein Werkzeug so, wie es beschrieben ist
Das ist der Punkt, an dem solche Vorhaben scheitern — nicht am Programmieren der Funktion. Zu jedem Werkzeug gehört eine Beschreibung: wofür es da ist, was es erwartet, was es zurückgibt. Diese Beschreibung liest das Modell, und daraus entscheidet es, ob und wie es zugreift.
Ungenau beschrieben
Ein Werkzeug „sucht Kunden“ — und das Modell ruft es mit dem Nachnamen auf, obwohl es die Kundennummer erwartet. Es kommt nichts zurück, das Modell versucht es anders, und am Ende erfindet es eine Antwort.
Genau beschrieben
Ein Werkzeug „findet einen Kunden über die Kundennummer; ohne Nummer nicht verwendbar“ — und das Modell fragt zuerst nach der Nummer, statt zu raten.
Dazu kommen die Fälle, an die im ersten Entwurf niemand denkt: Was gibt das Werkzeug zurück, wenn es nichts findet? Was, wenn das System gerade nicht antwortet? Ein Modell, das darauf keine klare Auskunft bekommt, füllt die Lücke selbst.
Worauf es ankommt
Jedes Werkzeug ist eine Tür in Ihr System
Wer es baut, entscheidet, wie weit sie aufgeht. Das ist der Teil, der uns von jemandem unterscheidet, der Textbausteine schreibt:
Und die Regel, die überall gilt: Ein Werkzeug, das etwas nach außen schickt, gehört hinter einen Halt — jemand sieht das Ergebnis, bevor es hinausgeht. Warum das mehr ist als Vorsicht, steht auf der Übersichtsseite.
Einordnung
Was das von unseren anderen KI-Leistungen unterscheidet
Programmierung mit KI
Dort hilft die KI uns beim Schreiben von Software. Hier schreiben wir Software, damit eine KI überhaupt etwas kann. Zur Programmierung mit KI
KI-Workflows
Ein Workflow ist die Reihenfolge. Die Werkzeuge sind das, wonach das Modell darin greifen darf. Man kann einen Ablauf entwerfen, ohne ein Werkzeug zu bauen — und umgekehrt. Zu den KI-Workflows
Aus der Praxis
Neu ist nur, wer das Werkzeug aufruft
Eine Funktion, die aus Ihrer Warenwirtschaft einen Bestand holt, ist für uns nichts Ungewohntes. Schnittstellen zwischen Programmen gehören zu unserer Arbeit, seit wir Software schreiben — Shop an Warenwirtschaft, Auswertung an Datenbank, ein Programm an das nächste.
Neu ist der Aufrufer. Früher war das ein Programm, das nach festen Regeln fragte, immer gleich und in derselben Reihenfolge. Heute ist es ein Modell, das selbst entscheidet, wann es die Auskunft braucht — und das die Beschreibung liest, bevor es fragt.
Deshalb reden wir bei so einem Vorhaben am wenigsten über das Modell. Wir reden über Ihr System: wo die Daten stehen, wer sie sehen darf, was passiert, wenn eine Anfrage ins Leere läuft. Wer das nicht kennt, baut ein Werkzeug, das im Vorführen überzeugt und im Betrieb Ärger macht.
Für unseren eigenen Blog läuft ein Ablauf, der Themen vorschlägt und Entwürfe erzeugt. Damit er das kann, musste er Werkzeuge bekommen: die vorhandenen Beiträge lesen, die Kategorien lesen, Quellen abrufen. Ohne die schreibt ein Modell über Dinge, die längst auf der Seite stehen.
Was wir für einzelne Kunden gebaut haben, erzählen wir im Gespräch, soweit es abgestimmt ist. Auf der Website steht dazu nichts — das ist bei Schnittstellen in fremde Systeme die Regel und nicht die Ausnahme.
Womit angeschlossen wird, hängt an Ihrer Anwendung: Bei einem eigenen Programm ruft es die Werkzeuge direkt auf; wo sie mehrere Anwendungen erreichen sollen, gibt es dafür inzwischen gängige Wege. Was in Ihrem Fall passt, klären wir vorher.
Grenzen
Was wir nicht bauen
Keine Werkzeuge, die mehr dürfen als die Aufgabe verlangt. Ein Zugang „auf alles, dann sehen wir mal“ ist schneller gebaut und der Grund, warum solche Vorhaben später zurückgedreht werden.
Und keine Schreibzugriffe ohne Halt davor. Ein Modell irrt sich überzeugend; ein Werkzeug führt den Irrtum aus, ohne zu fragen.
Wir sagen Ihnen auch, wenn ein Werkzeug die falsche Antwort auf Ihr Problem ist. Manches, wofür eine KI gerufen wird, ist eine Abfrage — und die braucht kein Modell.

Worauf soll die KI bei Ihnen zugreifen können?
Nennen Sie uns die Auskunft, die ihr fehlt. Daraus wird ein Vorschlag — oder der Hinweis, dass es dafür kein Modell braucht.