IT-Betrieb
Server
Welcher Server zu Ihnen passt, hängt davon ab, was Sie tun. Das finden wir zusammen heraus.
Einen Server kauft man nicht von der Stange. Was er leisten muss, ergibt sich aus Ihrer Arbeit: aus der Zahl der Arbeitsplätze, den Programmen, die darauf laufen, und der Datenmenge, die sich über die Jahre ansammelt.
Deshalb fängt ein Serverprojekt bei uns mit Fragen an und nicht mit einem Angebot. Am Ende steht ein Gerät, das zu Ihnen passt — und nicht eines, das nach zwei Jahren zu klein oder von Anfang an zu teuer ist. Beides kommt vor, und das zweite fällt seltener auf.
Wir richten den Server ein, bringen Ihre Daten und Programme darauf und halten ihn im Betrieb auf Stand.
Kurz gefragt?
Wir schauen uns an, was Ihr jetziger Server leistet — und was Sie tatsächlich brauchen.
Montag bis Freitag
8:00–17:00 Uhr
So bauen wir heute
Kein Server läuft mehr direkt auf der Hardware
Wir liefern keine Server mehr, die unmittelbar auf dem Gerät installiert sind. Auf der Maschine läuft ein Virtualisierungs-Host — meist Proxmox oder Hyper-V —, und darauf laufen Ihre eigentlichen Server als virtuelle Maschinen. Das ist bei uns keine Ausbaustufe, sondern der Normalfall.
Der Grund dafür ist nicht die Technik, sondern das, was im Ernstfall passiert:
- Ein Hardware-Ausfall kostet Stunden statt Tage. Die virtuelle Maschine wird auf einem Ersatzgerät gestartet — sie hängt nicht an dem Gerät, auf dem sie lief.
- Der Umzug auf neue Hardware ist ein Kopiervorgang. Kein Neuaufsetzen, kein Nachinstallieren, kein Wochenende dafür.
- Mehrere Server auf einer Maschine. Dateien, Warenwirtschaft und Terminal-Dienste laufen getrennt voneinander, ohne dass drei Geräte im Schrank stehen.
- Der Stand von vorhin ist in Minuten zurück. Vor jedem größeren Eingriff wird ein Abbild gezogen. Geht etwas schief, setzen wir darauf zurück.
Wo Stillstand nicht in Frage kommt, bauen wir einen Hochverfügbarkeits-Cluster unter Proxmox: mehrere Hosts, die sich gegenseitig absichern. Fällt einer aus, starten seine virtuellen Maschinen auf einem anderen — ohne dass jemand eingreift. Das braucht nicht jeder Betrieb. Wo aber eine Produktion läuft oder Bürger am Schalter stehen, ist es die richtige Antwort.
Kein Server gleicht dem anderen
Was Ihre Arbeit vom Server verlangt
Vier Beispiele aus unserem Kundenkreis. Sie zeigen, wie weit die Anforderungen auseinanderliegen:
- Steuerberater und Rechtsanwälte brauchen Rechenleistung für Terminal-Sitzungen: Alle arbeiten auf dem Server, nicht auf dem eigenen Rechner.
- Planungs- und Architekturbüros brauchen vor allem Platz. Pläne und Modelle wachsen schneller, als man beim Kauf schätzt.
- Betriebe mit Außendienst brauchen weniger Server und mehr Erreichbarkeit — oft genügt ein kleines Gerät im Haus, während E-Mail und Dateien außerhalb liegen.
- Werbeagenturen brauchen beides: große Dateien und viel E-Mail-Verkehr mit schweren Anhängen.
Der Unterschied liegt nicht in der Marke, sondern in der Auslegung. Vier Betriebe gleicher Größe können vier verschiedene Server brauchen.
Was zu klären ist
Worüber wir vor dem Kauf sprechen
Der Fall, den niemand plant
Und wenn er ausfällt?
Hardware geht kaputt. Nicht oft, aber sie tut es — und dann zählt, was vorher geklärt wurde. Diese Fragen gehören deshalb ins Angebot und nicht in den Schadensfall:
- Wie lange läuft die Garantie — und was deckt sie ab?
- Wie schnell ist jemand da, wenn das Gerät steht?
- Wie lange dauert es, bis wieder gearbeitet werden kann?
Auf die ersten beiden Fragen antwortet die Virtualisierung: Die Maschine wird ersetzt, Ihre Server laufen weiter. Mit einem Cluster fällt die Wartezeit ganz weg.
Die dritte Frage hängt nicht am Server, sondern an der Datensicherung. Ein Ersatzgerät ist beschafft. Daten, die es nur einmal gab, nicht.
Wie alt ist Ihr Server?
Wir sagen Ihnen, ob er noch reicht — Montag bis Freitag von 8:00 bis 17:00 Uhr.