Künstliche Intelligenz
KI-Workflows
Wiederkehrende Arbeit an eine Kette aus Werkzeugen übergeben — überwacht, nachvollziehbar, abschaltbar.
In jedem Betrieb gibt es Arbeit, die jede Woche gleich abläuft: eingehende Post einsortieren, Angaben aus einem Formular übertragen, einen Bericht zusammenstellen, einen Text vorbereiten. Sie ist nicht schwer. Sie kostet nur Zeit, und zwar immer wieder.
Ein Workflow ist eine Kette solcher Schritte, die ein Rechner abarbeitet. Neu daran ist nicht die Kette — die gibt es seit Jahrzehnten. Neu ist, dass einzelne Schritte darin jetzt Text verstehen und formulieren können.
Die KI ist dabei ein Bauteil, nicht der Ablauf. Wer das verwechselt, baut etwas, das keiner mehr nachvollziehen kann.
Kurz gefragt?
Nennen Sie uns eine Arbeit, die sich jede Woche wiederholt — wir sagen Ihnen, ob sich das lohnt.
Montag bis Freitag
8:00–17:00 Uhr
Auswahl
Woran Sie einen geeigneten Fall erkennen
Nicht jede lästige Arbeit eignet sich. Diese vier Merkmale zusammen sind ein gutes Zeichen:
Vorgehen
Wie so etwas entsteht
Der erste Schritt ist keiner am Rechner. Wir schauen uns an, wie die Arbeit heute läuft — mit dem, der sie macht, nicht mit dem, der sie beschreibt.
Zerlegen
Der Ablauf wird in einzelne Schritte zerlegt. Die meisten davon braucht keine KI — Daten holen, umrechnen, ablegen, verschicken kann ein Programm längst und macht es zuverlässiger.
Einsetzen, wo es hilft
Ein Modell kommt dort hinein, wo es um Sprache oder um Einordnen geht: einen Text zusammenfassen, eine Anfrage der richtigen Stelle zuordnen, einen Entwurf schreiben.
Anhalten lassen
Vor jedem Schritt, der nach außen wirkt, steht ein Halt: Ein Mensch sieht das Ergebnis und gibt es frei. Wo das nicht gewollt ist, sagen wir vorher, was daran hängt.
Mitschreiben
Jeder Durchlauf hinterlässt ein Protokoll. Ohne das lässt sich hinterher nicht klären, warum eine Zuordnung so ausgefallen ist — und ohne diese Klärung stellt jemand irgendwann alles wieder ab.
Aus der Praxis
Wir bauen das auch für uns selbst
Für unseren eigenen Blog läuft ein Ablauf, der Themen vorschlägt, Quellen zusammenträgt und Entwürfe erzeugt. Veröffentlicht wird nichts davon von allein: Jeder Text wird von einem Menschen gelesen und freigegeben. Genau der Halt, den wir oben beschreiben, steckt in unserem eigenen System.
Für Kunden haben wir Abläufe programmiert, die an ihre vorhandenen Systeme angeschlossen sind. Und dort, wo die Daten das Haus nicht verlassen dürfen, laufen sie auf einem Modell im eigenen Serverraum — siehe Lokale KI.
Über einzelne Kunden schreiben wir hier nichts. Was wir für wen gebaut haben, erzählen wir im Gespräch, soweit es abgestimmt ist.
Einordnung
Was wir nicht bauen
Keine Abläufe, die unbeaufsichtigt in Ihrem Namen mit Ihren Kunden sprechen. Was ein solches Werkzeug antwortet, antwortet für Ihr Unternehmen — warum das mehr ist als eine Formalie, steht auf der Übersichtsseite.
Und keine Kette, die niemand mehr anhalten kann. Ein Workflow muss sich abschalten lassen, ohne dass der Betrieb stehen bleibt; die Arbeit von Hand muss weiterhin möglich sein. Das klingt selbstverständlich und ist es nicht — es kostet Aufwand, und wer ihn spart, baut eine Abhängigkeit.
Was ein Modell dabei tut, ändert sich durch die Kette nicht: Es weiß nichts, es rechnet Wahrscheinlichkeiten. Ein falsches Ergebnis wird in einem Ablauf nicht seltener — es fällt nur später auf, wenn niemand hinsieht.
Was macht bei Ihnen jede Woche dieselbe Arbeit?
Beschreiben Sie uns einen solchen Ablauf. Daraus wird ein Vorschlag — oder die Auskunft, dass sich der Aufwand nicht einspielt.