Glossar

WLAN-Ausleuchtung

Funk verhält sich in jedem Gebäude anders. Stahlbeton, Brandschutztüren, Aufzugsschächte, Regale voller Ware, ein Wasserbecken — alles dämpft, und zwar unterschiedlich stark. Aus einem Grundriss lässt sich das nicht ablesen.

Bei einer Ausleuchtung wird gemessen statt geschätzt: Man geht mit Messtechnik durch das Gebäude und hält fest, wo wie viel Signal ankommt, welche Kanäle belegt sind und wo Nachbarnetze hineinfunken. Das Ergebnis ist eine Karte.

Daraus ergibt sich, wie viele Access Points nötig sind und wo sie hingehören. Meist sind es weniger, als ein Katalog nahelegt, und sie stehen an anderen Stellen als vermutet.

Der Nutzen zeigt sich nicht am Tag der Montage, sondern danach: Das typische Problem „das WLAN ist im hinteren Büro schlecht“ ist fast immer ein Planungsproblem und fast nie ein Gerätefehler.