Ein Sprachmodell allein kann nur Text erzeugen. Es kann nicht in Ihrer Warenwirtschaft nachsehen, keine Nachricht verschicken und nicht zuverlässig rechnen.
Ein Werkzeug — im Englischen Tool — ist eine Funktion, die man dem Modell zur Verfügung stellt und die es bei Bedarf selbst aufruft: „Bestand für Artikelnummer X abfragen“, „Termin eintragen“, „Dokument suchen“. Das Modell entscheidet, wann es das tut, bekommt das Ergebnis zurück und arbeitet damit weiter.
Das ist der Unterschied zwischen einem Modell, das plausibel klingt, und einem, das etwas ausrichtet: Mit Werkzeugen antwortet es nicht aus dem Gedächtnis, sondern aus Ihren Daten.
Der wichtigste Teil dabei ist nicht die Technik, sondern die Grenze. Jedes Werkzeug ist eine Erlaubnis. Lesen ist harmlos, Schreiben ist es nicht — und was Geld bewegt oder nach außen geht, gehört hinter eine Bestätigung durch einen Menschen.