Ein Online-Shop und eine Warenwirtschaft führen dieselben Daten: Artikel, Preise, Bestände, Kunden, Bestellungen. Ohne Verbindung führen sie sie zweimal — und laufen auseinander, sobald jemand eine Änderung nur an einer Stelle macht.
Eine Anbindung sorgt dafür, dass es eine führende Stelle gibt. In aller Regel ist das die Warenwirtschaft: Dort entsteht der Artikel, dort wird der Preis gepflegt, dort steht der Bestand. Der Shop übernimmt. Umgekehrt wandern Bestellungen in die Warenwirtschaft, wo sie wie jeder andere Auftrag weiterlaufen.
Über den Aufwand entscheidet selten die Technik, sondern die Frage, wie sauber die Daten schon sind. Artikelbeschreibungen, die es nur im Shop gibt, Preisstaffeln, die von Hand gepflegt werden, Artikelnummern, die nicht eindeutig sind — das kommt bei jeder Anbindung ans Licht.
Der spürbare Gewinn ist der Wegfall der doppelten Pflege und ein Bestand, dem man glauben kann. Der zweite kommt später: Auswertungen über beide Wege hinweg sind erst möglich, wenn beide dieselben Zahlen kennen.