Glossar

Warenwirtschaft (ERP)

Eine Warenwirtschaft bildet den Weg einer Ware ab: Einkauf, Lager, Verkauf, Rechnung. Alles, was dazwischenliegt, hängt an denselben Stammdaten — Artikel, Lieferanten, Kunden, Preise.

Der englische Begriff ERP („Enterprise Resource Planning“) meint dasselbe eine Nummer größer und bezieht Bereiche wie Produktion, Personal und Buchhaltung ein. Für kleine und mittlere Betriebe fallen die Begriffe in der Praxis zusammen.

Der Nutzen ist unspektakulär und trotzdem unglaublich groß: Eine Zahl wird an einer Stelle gepflegt und ist überall dieselbe. Wer Bestände in einer Tabelle führt, Preise in einer zweiten und offene Rechnungen in einer dritten, verbringt einen erheblichen Teil des Tages mit Abgleichen.

Bei der Auswahl entscheidet selten der Funktionsumfang — den haben alle. Es entscheidet, wie gut das Programm zu Ihrer Arbeitsweise passt, wie flexibel es anpassbar ist, welche Schnittstellen es mitbringt und wer es im Störungsfall betreuen kann.