Ein VLAN — „virtuelles LAN“ — teilt ein vorhandenes Netz in mehrere logisch getrennte Netze auf. Die Geräte hängen weiter an denselben Kabeln und demselben Switch, sehen einander aber nicht mehr.
Das Bild dazu ist ein Bürogebäude, in das man Trennwände einzieht. Die Wände sind keine neuen Gebäude, aber wer im einen Raum steht, kommt nicht ohne Weiteres in den anderen.
Wofür man das braucht: ein Gäste-WLAN, das nicht auf den Server kommt. Kassen, die nichts anderes erreichen als ihren Zahlungsdienstleister. Kameras und Gebäudetechnik, die man nicht im selben Netz wie die Buchhaltung haben will. Eine Produktionsmaschine, deren Steuerrechner ein altes Betriebssystem braucht.
Voraussetzung sind Switches, die das können — ein einfacher Switch genügt nicht. Und es braucht eine Stelle, an der geregelt ist, welches VLAN mit welchem sprechen darf; das ist meist die Firewall.