Glossar

Sprachmodell (LLM)

Ein großes Sprachmodell — englisch Large Language Model, kurz LLM — ist keine Datenbank und kein Nachschlagewerk. Es ist ein Modell, das gelernt hat, wie Sprache aufgebaut ist, und daraus Wort für Wort eine Antwort bildet.

Das erklärt beides: warum die Ergebnisse verblüffend gut sein können, und warum sie manchmal überzeugend falsch sind. Das Modell erzeugt, was plausibel klingt. Ob es stimmt, ist eine andere Frage — es hat kein Nachschlagewerk, in dem es nachsieht, solange man ihm keines gibt.

Genau darauf laufen die praktischen Verbesserungen hinaus: dem Modell Zugriff auf verlässliche Quellen geben, ihm Werkzeuge zur Verfügung stellen, mit denen es nachsehen und rechnen kann, und seine Antworten überprüfbar machen.

Für den betrieblichen Einsatz ist die nüchterne Lesart die brauchbare: Ein Sprachmodell ist eine sehr gute Hilfe für Sprache — zusammenfassen, umformulieren, sortieren, entwerfen. Für Auskünfte, auf die sich jemand verlässt, braucht es eine belastbare Quelle dahinter.