Die Domain ist der Name — zum Beispiel muv.com. Sie wird (jährlich) gemietet, nicht gekauft, und ist unabhängig davon, wo die Seite liegt. Man kann sie von Anbieter zu Anbieter mitnehmen.
Der Webspace ist der Speicherplatz, auf dem die Dateien der Website liegen. Er hat eine Größe (Speicherplatz), eine Leistung (Prozessor) und ein Betriebssystem.
Hosting ist die Leistung drumherum: dass der Server läuft, aktualisiert wird, gesichert wird, erreichbar bleibt und jemand ans Telefon geht, wenn er es einmal nicht ist. Der Unterschied zwischen billigem und teurem Hosting liegt fast immer hier und fast nie im Speicherplatz.
Die drei können bei drei verschiedenen Anbietern liegen, und das ist häufiger der Fall, als den Beteiligten bewusst ist. Bei einer Störung ist die erste Frage deshalb oft die schwierigste: Wem gehört welcher Teil? Es lohnt sich, das einmal aufzuschreiben, solange noch nichts brennt.