Eine Firewall steht zwischen Ihrem Firmennetz und dem Internet und entscheidet für jede Verbindung, ob sie durchgelassen wird. Das Bild einer Tür trifft es besser als das einer Mauer: Eine Mauer lässt nichts durch, eine Tür lässt das Richtige durch und hält das Übrige draußen.
Jeder Internetanschluss bringt heute eine einfache Firewall im Router mit. Sie prüft im Wesentlichen, wer die Verbindung begonnen hat: Was aus dem Haus heraus angefragt wurde, darf zurück, alles andere nicht. Für einen Privathaushalt genügt das.
Im Betrieb kommt einiges dazu, was ein Router nicht leistet: getrennte Bereiche für Gäste, Kasse und Verwaltung, Zugänge für Mitarbeiter von außerhalb, die Prüfung der Inhalte statt nur der Absender, und Protokolle, an denen sich später ablesen lässt, was passiert ist.
Der Unterschied zwischen einer Firewall, die schützt, und einer, die nur dasteht, liegt selten am Gerät. Er liegt an den Regeln: Wer darf wohin, welche Ausnahme gilt wie lange, und wer sieht sich die Meldungen an. Ein Gerät ohne gepflegte Regeln ist eine Tür, die offen steht.