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SPAM – SPAM nichts als SPAM!!!

Leider nimmt die internationale SPAM-Flut immer weiter zu.

Dies liegt natürlich auch daran, dass E-Mails – ohne großen Aufwand – und ohne große Kosten – in kürzester Zeit millionenfach versendet werden können.

Es liegt leider aber auch am verwendeten Protokoll.

Wir möchten Sie jetzt nicht mit technischen Begriffen und öden Standards langweilen. Aber ein klein wenig Technik muss leider schon sein…

Am einfachsten, Sie stellen sich eine E-Mail wie einen Brief vor und einen Mail-Server wie einen Briefkasten.

Vorne auf den Brief schreiben Sie, wohin der Brief gehen soll. Hinten tragen Sie sich selbst als Absender ein (um Rückläufer erhalten zu können).

Und (fast) genauso funktioniert das Versenden einer E-Mail…

Sie nehmen Verbindung zu einem Mail-Server auf und sagen ihm:

  • Empfänger (E-Mail Adresse)
  • Absender (E-Mail Adresse)
  • Inhalt
 

Das war’s. Die E-Mail wird versendet…

Da die SPAM-Flut immer schlimmer wurde, wurden erste Maßnahmen ergriffen

Ich (Oliver Vogel) erinnere mich sogar noch an eine Zeit, in der man sich nicht einmal mit Benutzername und Passwort am Server anmelden musste. Man suchte sich einfach einen “offenen” Mail-Server und los gings…

Deshalb war es eine der ersten Maßnahmen, ein Login am Mail-Server zu “verlangen”.

Hinzu kamen SPAM-Filter, die anhand von bestimmten Kriterien ermitteln sollen, ob eine Mail SPAM ist – oder eben nicht.

Dies ist z.B.

  • Kein Text aber ein großes Bild
  • Viele Empfänger (CC) einer einzelnen Mail
  • Bestimmte Wörter (wie z.B. “Viagra” oder “Casino” und Ähnliches)
  • Usw…

Aber all das half nicht wirklich, das eigentliche Problem zu bekämpfen

Und dies ist, dass der Absender einer Mail beliebig frei gesetzt werden kann!

Und das ist in der Tat ein Problem. So versendet z.B. eine Firma fast immer alle Mails aller Mitarbeiter über ein einzelnes Sende-Postfach. Hier muss es möglich sein, den Absender frei setzen zu dürfen. Oder es gibt “legale”, “gute” Marketing-Agenturen, die für Sie in Ihrem Namen (und Auftrag) Newsletter versenden.

 

Um dieses Problem zu bekämpfen wurde nun vor einiger Zeit das sogenannte SPF “ins Leben gerufen”

SPF steht für Sender Policy Framework – zu Deutsch also in etwa: “Absenderrichtlinien”.

Wie üblich wurde dabei auf eine bereits vorhandene Infrastruktur zurückgegriffen. In diesem Fall auf die sogenannten DNS-Server.

Ein DNS-Server ist der Teil des Internets, der für jeden Domain-Namen weitere Informationen bereit stellt. Also z.B. welcher Server E-Mails empfängt oder wo sich der Webserver befindet.

Diese Informationen wurden (stark vereinfacht) um den Hinweis erweitert, welche Server E-Mails für einen speziellen Absender versenden dürfen.

Wenn nun also ein Empfänger eine E-Mail erhält, in der steht, dass Sie der Absender sein sollen – dann fragt er das SFP Ihrer Absende-Adresse ab.

Dort steht (wieder vereinfacht) welcher Server Ihre E-Mails versenden darf. 

Kommt die Mail dann von genau diesem Server, so stimmt der Absender. Kommt die Mail von einem anderen Server, so wurde der Absender gefälscht.

Warum kommt nun meine E-Mail nicht mehr an?

Die Verwendung des SPF hat in den letzten Wochen und Monaten stark zugenommen. Eine Mail die gestern durch gegangen ist, wird deshalb evtl. heute nicht mehr zugestellt (da der Empfänger heute SPF aktiviert hat).

Warum setzt Ihr als Meins und Vogel dann das SPF nicht automatisch für mich?

Nun, das ist nicht ganz so einfach. Für die meisten unserer Kunden richten wir zwar das Versenden ihrer E-Mails ein – aber mehr wissen wir oft nicht.

Würden wir das SPF automatisch einrichten, so könnte dies dazu führen, dass E-Mails die Sie über andere Wege versenden (z.B. Newsletter-Tool) plötzlich gar nicht mehr ankommen.

 

Deshalb:
Wir unterstützen Sie gerne bei der Erstellung Ihres persönlichen SPF-Records. Dies geht jedoch nur mit Ihnen zusammen!

Bitte setzen Sie sich bei Bedarf mit uns in Verbindung.

 

 

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